
Wir sind
Julia und Katharina.
Unsere Arbeit kommt direkt
aus unserem Leben.
Wir erleben ADHS jeden Tag in unseren eigenen Familien. Wutausbrüche. Der tägliche Kampf mit den Hausaufgaben. Streit, Geschrei, Erschöpfung.
Wir haben uns Wissen angelesen, Ratgeber gewälzt, gut gemeinte Tipps aus dem Umfeld und aus den Medien ausprobiert. Verändert hat sich dadurch wenig. ADHS blieb unberechenbar – und die Beziehung zu unserem Kind zunehmend angespannt.
Der entscheidende Wandel kam erst, als wir verstanden haben: Es reicht nicht, nur das Kind zu regulieren. Wir als Eltern mussten unsere eigene Perspektive auf unser Kind verändern. Veränderung entsteht nicht allein durch Therapien für das Kind, sondern auch durch die Reflexion der Eltern. Erst dadurch wurde die Beziehung zu unserem Kind wieder liebevoll.
Heute begleiten wir Eltern und Bezugspersonen, die diese belastende Dynamik
in ihrer Familie kennen – Eltern, die alles geben und trotzdem an ihre Grenzen kommen. ADHS verschwindet nicht. Aber wir können lernen, gut damit umzugehen: indem wir die Verbindung zu unserem Kind stärken und unsere eigene Sichtweise verändern. Die Lösung liegt nicht darin, das Kind verändern
zu wollen – sondern die Situation anzunehmen und passende Strategien für
sich selbst an der Hand zu haben.
"Jemandem das Gefühl zu geben,
gesehen, gehört und verstanden zu werden, ist die schönste Form von Liebe."
JUKA – Raum für Perspektivwechsel